Beim Kolbenlöten erzeugt ein elektrisches Heizelement im metallischen Schaft des Lötkolbens die erforderliche Wärme. Der Schaft ist Wärmespeicher und leitet die Wärme zur Lötspitze, welche die Lötstelle erwärmt. Wegen seiner hohen Wärmekapazität ist Kupfer das am häufigsten verwendete Basismaterial für Schaft und Lötspitze. Um einer Verzunderung vorzubeugen wird die Lötspitze mit einer Nickel- oder Eisenschicht überzogen. Eine Erweiterung des Lötkolbens sind speziell geformte Heizstempel, die mit Ihrer Kontur für die Lötstelle angepasst werden.